Die 9 häufigsten Fehler auf Pinterest und wie man sie vermeidet
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Pinterest ist eine fantastische Plattform für Selbstständige und Blogger, die ihre Reichweite nachhaltig steigern möchten. Doch oft bleiben die erhofften Ergebnisse aus – und das liegt meist an ein paar typischen Fehlern. Vielleicht pinnst du unregelmäßig, nutzt nicht die richtigen Keywords oder setzt keine klare Strategie um? Keine Sorge, du bist nicht allein!
In diesem Beitrag zeige ich dir die häufigsten Fehler auf Pinterest und gebe dir konkrete Tipps, wie du sie vermeiden kannst. Denn mit der richtigen Strategie wird Pinterest Marketing zu einem echten Gamechanger für dein nachhaltiges Marketing – ohne ständiges Posten oder teure Anzeigen. Lass uns loslegen!
1. Keine klare Strategie haben
Einfach drauflospinnen war gestern – heute funktioniert es nicht mehr, Pinterest ohne ein klares Ziel und eine durchdachte Strategie zu nutzen. Genauso wie bei Suchmaschinen und Social-Media-Plattformen ist es essenziell, deine Zielgruppe zu definieren, ihre Bedürfnisse zu analysieren und eine gezielte Keyword-Strategie zu entwickeln. Deine Inhalte sollten nicht wahllos erstellt, sondern strategisch geplant und regelmäßig veröffentlicht werden.
Keine klare Strategie ist – zusammen mit dem nächsten Punkt, dem unregelmäßigen Posten – einer der häufigsten Fehler im Pinterest Marketing. Viele Blogger und Selbstständige unterschätzen, wie wichtig eine durchdachte Herangehensweise auf Pinterest ist. Wenn du selbst merkst: „Hey, ich weiß eigentlich zu wenig über Pinterest!“ oder „Ich habe nicht genug Zeit, mich intensiv damit zu beschäftigen“, dann gibt es immer die Möglichkeit, Aufgaben auszulagern. Pinterest Manager können dir helfen, eine erfolgreiche Strategie aufzusetzen, deinen Content gezielt zu verbreiten und so langfristig mehr Reichweite und Traffic für dein Business zu generieren.
2. Unregelmäßig posten
Einen der größten Fehler, die du machen kannst, ist, an einem Tag zehn Pins zu posten und dann wochenlang nichts mehr. Kontinuierliches Pinnen ist wichtig, um auf Pinterest erfolgreich zu sein.
Dafür brauchst du eine durchdachte Strategie (siehe Punkt 1) und ein geeignetes Planungstool. Es ist nicht praktikabel, täglich manuell auf Pinterest aktiv zu sein, um Inhalte zu veröffentlichen. Ich handhabe es so, dass ich im Zuge des Schreibens und Einplanens meiner Blogposts direkt die Pin-Beschreibungen und Pin-Grafiken erstelle. Anschließend plane ich sie entweder direkt in Tailwind oder im nativen Pinterest-Scheduler ein. So stelle ich sicher, dass meine Inhalte regelmäßig und ohne zusätzlichen täglichen Aufwand veröffentlicht werden.
3. Keywords in Titeln und Beschreibungen vernachlässigen
Pins ohne relevante Suchbegriffe werden kaum gefunden – und das ist genau das Gegenteil von dem, was wir wollen. Denn wir wollen ja gefunden werden! Idealerweise soll Pinterest für uns wie eine gut geölte Maschine für nachhaltiges Marketing funktionieren und langfristig kontinuierlichen Traffic bringen.
Daher solltest du gezielt Keywords in Titel, Beschreibung und Alt-Texten nutzen, um die Auffindbarkeit deiner Pins zu optimieren. Denke daran, dass Pinterest eine visuelle Suchmaschine ist – und wie bei Google spielen Keywords hier eine zentrale Rolle. Überlege dir, wonach deine Zielgruppe suchen würde, und baue diese Begriffe strategisch in deine Pin-Beschreibungen ein.
Besonders hilfreich ist dabei das Pinterest-Trends-Tool, mit dem du aktuelle Suchtrends und beliebte Begriffe entdecken kannst. So stellst du sicher, dass deine Pins nicht nur schön aussehen, sondern auch genau die richtigen Leute erreichen. Eine gute Keyword-Strategie kann den Unterschied zwischen einem Pin, der versauert, und einem, der tausende Impressionen generiert, ausmachen!
4. Nur fremde Inhalte pinnen
Immer mehr Unternehmensprofile verzichten darauf, fremde Inhalte zu pinnen – mich eingeschlossen. Der Grund? Wer nur Inhalte von anderen speichert, steigert vielleicht seine Impressionen, aber nicht den eigenen Traffic. Und genau darum geht es ja letztendlich: Mehr Besucher*innen auf die eigene Website zu bringen!
Daher solltest du die Priorität auf eigene, hochwertige Pins legen. Falls du dennoch Fremdpins einsetzt, dann gezielt und strategisch. Eine gute Möglichkeit sind passende Gruppenboards, die oft klare Regeln haben: Zum Beispiel, dass du nur eine bestimmte Anzahl an eigenen Pins posten darfst und im Gegenzug eine bestimmte Menge an Fremdpins repinnen musst.
Gruppenboards können eine gute Ergänzung sein, wenn sie aktiv sind und zur eigenen Nische passen – doch der Fokus sollte immer auf deinen eigenen Inhalten liegen, damit Pinterest dein Profil als wertvolle Quelle ansieht und deine Pins bevorzugt ausspielt.
5. Zu wenig Fresh Pins erstellen
Du repostest nur alte oder bereits vorhandene Pins? Damit lässt du dir einige wertvolle Gelegenheiten entgehen! Pinterest liebt frische, neue Inhalte – und bevorzugt Fresh Pins gegenüber mehrfach geteilten, bereits existierenden Grafiken.
Ein frischer Pin muss nicht immer ein völlig neuer Blogpost sein. Es reicht oft schon, eine neue Grafik zu erstellen, den Titel leicht anzupassen oder die Beschreibung zu optimieren. Selbst wenn der Pin zu einem bereits bestehenden Blogbeitrag führt, wird er von Pinterest als neuer Inhalt wahrgenommen – und das kann deine Reichweite erheblich steigern.
Die Mischung macht es! Kombiniere neue Pins mit gelegentlichem Re-Sharing von bewährten Inhalten, um deine Präsenz auf Pinterest langfristig zu stärken, ohne ständig komplett neuen Content produzieren zu müssen.
6. Keine ansprechenden Grafiken nutzen
Bestimmt hast du sie auch schon gesehen – die Grafiken mit unleserlicher Schrift, schlechter Bildqualität oder im falschen Format (z. B. Querformat). Das sind genau die Pins, auf die kaum jemand klickt, weil sie einfach nicht ansprechend sind. Und dass, obwohl die Keywords vielleicht perfekt gewählt sind!
Einer der häufigsten Fehler auf Pinterest ist es, visuell unattraktive Pins zu erstellen. Pinterest ist eine visuelle Plattform – wenn deine Pins nicht ins Auge springen, werden sie ignoriert.
Verwende stattdessen hochauflösende Bilder, gut lesbare Schriften und das optimale Pinterest-Format (z. B. 1000 x 1500 px). So stellst du sicher, dass deine Pins professionell wirken, aus der Masse herausstechen und tatsächlich angeklickt werden!
Wenn du keine Ahnung von Design hast (was vollkommen ok ist!), dann verwende Pinterest-Templates, die du in Canva mit deinem Branding anpassen kannst.
7. Keine Call-to-Action (CTA) in der Pin-Beschreibung
Keine Social-Media-Plattform kommt noch ohne Handlungsaufforderung (Call-to-Action, CTA) aus – und das gilt inzwischen auch für die visuelle Suchmaschine Pinterest. Nutzt du keinen CTA, bekommst du weniger Klicks auf den Pin und somit auch weniger ausgehende Klicks auf deine Website.
Die Lösung ist einfach: Füge CTAs gezielt hinzu! „Jetzt lesen!“, „Hol’ dir das Rezept!“, „Erfahre mehr!“ – solche Aufforderungen lenken die Aufmerksamkeit und animieren Nutzer*innen, auf den Pin zu klicken.
Setze CTAs sowohl auf deine Grafiken als auch in die Beschreibungen. Experimentiere, wo sie für deinen Content am besten funktionieren – manchmal wirkt eine dezente Aufforderung in der Beschreibung besser, manchmal ein auffälliger CTA direkt auf dem Bild. Teste, optimiere und finde heraus, was deine Zielgruppe am meisten anspricht!
8. Unternehmenskonto nicht nutzen
Pinnst du noch mit einem Privatkonto? Dann entgehen dir wichtige Features wie Pinterest Analytics, die dir wertvolle Einblicke in die Performance deiner Pins und deine Zielgruppe geben.
Die Lösung: Erstelle ein neues Unternehmenskonto oder wechsle dein bestehendes Privatkonto zu einem Business-Account. So sicherst du dir Zugriff auf Analyse-Tools, Rich Pins und weitere Funktionen, die dir helfen, deine Pinterest-Strategie professionell umzusetzen.
Wann welcher Weg Sinn ergibt und wie du dein Unternehmenskonto optimal einrichtest, erfährst du im verlinkten Beitrag.
9. Ungeduldig sein
Ungeduld ist ein riesiges Problem für neue Pinner. Eine der häufigsten Fragen zu Pinterest ist, wie lange es dauert, bis Pinterest wirklich Ergebnisse bringt.
Hier kommt einer der häufigsten Fehler auf Pinterest ins Spiel: Viele erwarten sofortigen Erfolg, doch Pinterest funktioniert anders als Instagram oder TikTok. Pinterest ist ein Marathon, kein Sprint!
Erfolgreiche Pins bekommen oft erst nach ca. drei Monaten spürbare Reichweite – und manche gehen sogar erst nach mehreren Monaten viral. Dranbleiben lohnt sich! Wer regelmäßig pinnt, eine durchdachte Strategie verfolgt und geduldig bleibt, wird langfristig mit konstantem Traffic belohnt.
Fazit
Pinterest kann ein mächtiges Tool für dein Business sein – wenn du es richtig nutzt. Doch viele Pinner machen anfangs typische Fehler, die ihren Erfolg ausbremsen. Von fehlender Strategie über unregelmäßiges Pinnen bis hin zu schlecht optimierten Grafiken – die häufigsten Fehler auf Pinterest lassen sich mit etwas Planung und Know-how leicht vermeiden.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt in kontinuierlicher Aktivität, einer gezielten Keyword-Strategie und hochwertigen (frischen) Pins. Achte darauf, dein Pinterest-Business-Konto optimal einzusetzen, CTAs sinnvoll zu integrieren und Pinterest als das zu betrachten, was es ist: Eine langfristige Investition in nachhaltiges Marketing.
Vermeide diese Fehler, setze auf eine durchdachte Strategie und du wirst sehen: Pinterest kann dir nicht nur mehr Sichtbarkeit, sondern auch stetigen Traffic auf deine Website bringen!
Möchtest du dein Business auf Pinterest auf das nächste Level heben? Mit meinem Pinterest Setup lege ich den Grundstein für deinen Erfolg, während ich mit dem Pinterest Management die kontinuierliche Betreuung übernehme. Für eine gezielte Optimierung analysiere ich dein Profil im Pinterest Power-Up. Gemeinsam steigern wir deine Reichweite und Sichtbarkeit. Erfahre jetzt mehr über meine Angebote und starte durch!